Meditation

Präsent im Hier und Jetzt

Meditieren bedeutet, die gesamte Aufmerksamkeit auf sich selbst, ein Objekt bzw. einen Vorgang zu richten und diese Verbindung zu halten ohne sie zu bewerten. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jedes Bild das dabei aufkommt wird wahrgenommen und sein-gelassen. Wie ein stiller Beobachter aus der Ferne betrachtet der Meditierende das Geschehen. Er bleibt fokussiert aber schreitet nicht ein und verliert sich am Ende in unbewussten Handlungen. In solch meditativen Momenten des Nicht-Denkens sind wir absolut präsent im Hier und Jetzt. Wie von selbst entspannt sich dabei unser Körper und der Geist (die Gedanken) kommt zur Ruhe.

Gesundheitsförderung durch Meditation

Regelmäßiges Meditieren fördert den Stressabbau im Körper und stärkt das Immunsystem; das ist wissenschaftlich belegt. Durch tägliches Praktizieren von Achtsamkeitsübungen eignen wir uns Fähigkeiten an, mit alltäglichen Herausforderungen angemessen umzugehen. Mit jedem bewussten Atemzug entwickeln wir nicht nur emotionale Stabilität, sondern auch Konzentration und Präsenz.

Meine Philosophie

Es gibt eine Vielzahl an Meditations- und Achtsamkeitsübungen und ebenso viele Wege, sich diese anzueignen. Die Wege, die ich mit Teilnehmern gehe, sind inspiriert von den Lehren Eckhart Tolles, vom Stressbewältigungsprogramm MBSR (mindfullness-based stress reduction) von Prof. Jon Kabat-Zinn sowie durch die Arbeit mit dem Medium Kim-Anne Jannes. Weiterhin fließen Erfahrungen aus meiner persönlichen langjährigen Achtsamkeits- und Meditationspraxis ein. Es ist mir wichtig, Menschen Meditationsübungen anzubieten, die den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht werden und im Alltag praktizierbar sind.

 

Wirkungsstufen von Achtsamkeit und Meditation, wie ich sie erfahre: Entspannung - Konzentration - Selbstliebe - Mitgefühl - Transzendenz - Eins-Sein.

 

Ich lehre Meditation nie mit Druck und stets vor dem Hintergrund der Gesundheitsförderung und Eigenverantwortung des Teilnehmers. Auch fühle ich mich keiner Religion oder Tradition verpflichtet. Ich verstehe das Praktizieren von Meditation nicht als eine Möglichkeit der Flucht aus dem Alltag, sondern als "Präsenz-Werkzeug" zum bewussten Sein und reflektierten Handeln.

 

MIr ist wichtig darauf hinzuweisen, dass das Praktizieren von Achtsamkeit und Meditation nicht die Diagnose oder Behandlung eines Arztes, Heilpraktikers oder Psychotherapeuten ersetzt (dies gilt auch für die von diesen verordneten Medikamenten). Meditation eignet sich nicht zur Selbsttherapie. Sie kann jedoch - nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten - ergänzend zu einer laufenden Therapie hinzugezogen werden.

 

Simone Leipner-Breth